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Pocahontas 1

POCAHONTAS D.

England, im Jahre 1607. Eine Gruppe von Männern, darunter der berühmte englische Abenteurer John Smith, soll im Auftrag der Virginia Company das noch junge Amerika erkunden. John Ratcliffe, Leiter der Expedition und selbsternannter Gouverneur des neu gegründeten Jamestown, ist besonders egozentrisch und versucht das Land auszubeuten. Auch die restliche Besatzung sieht in der neuen Welt einen rückständigen Ort, den es zu verbessern gilt.

In dieser vermeintlich rückständigen Welt verspricht der Indianerhäuptling Powhatan seine Tochter Pocahontas dem größten Krieger des Volkes, Kokoum, der jedoch nicht ihren persönlichen Wünschen entspricht. Stattdessen verliebt sie sich auf einem Erkundungsgang mit ihren Freunden Meeko (einem Waschbären) und Flit (einem Kolibri) in den Engländer Smith. Zwar verstehen sie einander zunächst nicht, doch Pocahontas hört auf den Rat ihrer Mentorin, einer alten, sprechenden Trauerweide, sie solle auf ihr Herz hören, und lässt sich auf Smith ein. Im Laufe ihrer Bekanntschaft, die sich zu einer Freundschaft und bald zu einer Liebesbeziehung entwickelt, vermittelt sie ihm Verständnis für die Natur und für ihre Kultur, was den kolonialistisch eingestellten Engländer zum ersten Mal an seinen engstirnigen und intoleranten Ansichten zweifeln lässt.

Wenig später geraten die amerikanischen Ureinwohner und die Europäer, deren Lebensideologien unterschiedlicher nicht sein könnten, feindlich aneinander. Gouverneur Ratcliffe glaubt zu wissen, dass die Ureinwohner das zu ergatternde Gold vor ihm verstecken, während Powhatan berechtigterweise der Auffassung ist, dass die Neulinge gekommen seien, um sein Land zu zerstören. Der Zwist zwischen beiden Seiten führt mit Kokoum zu einem ersten menschlichen Opfer, das gerächt werden soll. Pocahontas tritt nun selbstbewusst als Mittlerin auf und kann dank ihrer Zuneigung zu John eine verbindende Brücke zwischen den beiden Parteien schlagen und die drohende Auseinandersetzung schlichten. Ratcliffe ist vom friedlichen Ausgang der Auseinandersetzung gar nicht angetan und versucht Powhatan zu erschießen. John wirft sich geistesgegenwärtig in die Schusslinie und rettet so, schwer verletzt, das Leben des Häuptlings. Nun sehen auch Ratcliffes Männer ein, dass ihr Anführer nicht länger seines Amtes walten kann, und führen ihn unschädlich gemacht ab. John Smith hingegen muss schwer verwundet nach London zurückkehren und Pocahontas trifft die schwere Entscheidung, ihn ziehen zu lassen.

Pocahontas 2 ......

Pocahontas 2....

Pocahontas reist anstelle ihres Vaters als Botschafterin ihres Stammes nach London, um den Frieden zwischen Weißen und Indianern zu sichern. Dazu kommt, dass Gouverneur Ratcliffe nach seiner Rückkehr gegen Smith intrigiert hatte, der nun verschwunden ist.

Sie gerät in Konflikt mit dem englischen Königshaus. Als Smith am Schluss doch wieder lebendig vor ihr steht, merkt sie, dass sie für Rolfe doch mehr empfindet. Sie sagt Smith, dass sie einst gemeinsame Wege gegangen wären, sie nun doch einen anderen will und gemeinsam mit Rolfe kehrt sie in ihr Dorf zurück.

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