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Szene: Storybrooke. Gegenwart. Bei Mary Margret haben die Wehen eingesetzt und David fährt sie ins Krankenhaus. Emma ist ebenfalls dort, steigt aus ihrem gelben Käfer.

David: Hey, kommen Sie her.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Mr. Gold, der immer noch eingesperrt ist, spinnt Stroh zu Gold.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus.David hilft seiner Frau in einen Rollstuhl. Henry erscheint neben Emma. Eine Krankenschwester schiebt Mary Margret hinein, David, Emma und Henry folgen ihr. Mary Marget schreit vor Schmerzen.


Szene: Storybrooke. Farmhaus. Mr. Gold sitzt in dem Käfig, spinnt immer noch Stroh zu Gold, Zelena steigt die Treppe herunter, beobachtet Gold beim Spinnen. Sie lächelt zufrieden.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Mary Margret schreit bei einer neuen Wehe.

Mann: Bringen wir sie in die 2, es ist ein Notfall.

Dr. Whale (zu Mary Margret): Wie geht es Ihnen? (zu einer Schwester): Schwester? Helfen Sie kurz.

Krankenschwester (öffnet die Tür für sie): Ja, Doktor. (Mary Margret schreit noch einmal vor Schmerz).


Szene: Storybrook. Gegenwart. Farmhaus. Keller. Zelena hat die Zellentür geöffnet, Mr. Gold spinnt noch immer.

Zelena: So, das wird reichen. Du hast es selbst gesagt. (Bückt sich und hebt die Schale mit den Goldschnüren hoch). Spinnen befreit den Kopf. (Sie benutzt Magie um die Goldschnüre in ein Gehirn aus Gold zu verwandeln). Oder sollte ich sagen, Dein Gehirn? (Sie öffnet eine Truhe und legt das Gehirn hinein. Mr. Gold beobachtete sie). Zelena: Jetzt fehlt zu meinem Glück nur noch eine Zutat.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Mary Margret hat sichtbar Schmerzen und wird in ein Zimmer geschoben. David hilft ihr auf das Bett.


Szene: Zauberwald. Vergangenheit. Rumpelstilzchen lehrt Regina Magie. Er erschafft einen Feuerball in seiner Hand.

Rumpelstilzchen: Ihr seid dran, Teuerste. (Regina erschafft ebenfalls einen Feuerball, aber er flackert, und erlischt dann. Sie versucht es angestrengt noch einmal, doch wieder flackert er nur.)


Szene: OZ. Vergangenheit. Smaragdstadt. Zelena beobachtet die beiden.

Zelena: Hach. Wirklich? Das ist doch nicht so schwer. (Zelena erschafft selber einen Feuerball, der dem von Rumpelstilzchen in nichts nachsteht und löscht ihn dann. Ihr fliegender Affe kreischt). Ruhe! So ein Gekreische, da kann ich mich nicht konzentrieren.


Glinda (betritt den Raum): Das liegt wahrscheinlich an mir. Wir waren nie große Freunde.


Zelena: Wer bist Du?


Glinda: Glinda, die gute Hexe des Südens. (Zelena erschafft einen weiteren Feuerball in ihrer Hand) Immer mit der Ruhe. Ich will nicht gegen Dich kämpfen. Ich will mich bei Dir bedanken, weil Du OZ das wahre Gesicht des Zauberers gezeigt und ihm die Stirn geboten hast.


Zelena: Du bist froh, daß ich ihn in einen Affen verwandelt habe?


Glinda: Eine zeitlang Dein Haustier zu sein wird ihm gut tun. Er war ein Schwindler. Hat Leuten Hoffnungen gemacht, die er nicht erfüllen konnte. Du hast gewaltige Kräfte, Zelena.


Zelena: Ich weiß.


Glinda: Aber Du verschwendest sie an dieses alberne Vorhaben.


Zelena: Was weißt Du schon, was ich vorhabe.


Glinda: Du willst Dein Schicksal ändern, aber Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen. Das kann niemand. Warum kommst Du nicht mit mir?


Zelena: Wieso bitte sollte ich das?


Glinda: Weil ich glaube, daß ich Dir etwas anbieten kann, wonach Du wirklich suchst. Ich möchte Dir einige Leute vorstellen.


Zelena: Wen?


Glinda: Komm mit zu Deinen wahren Schwestern.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Ein Lagerhaus. Unter Zelena's Aufsicht schabt Gold einige Fugen aus.


Zelena: Los! Da, grab.


Mr. Gold: Huh.


Zelena: Du glaubst, ich scheitere?


Mr. Gold: Ich glaube, Schicksal ist Schicksal.


Zelena: (lacht in sich hinein) Du irrst Dich. (Sie legt das Gehirn in eine Schale). Ich kann es ändern. Und wenn ich die Vergangenheit in Ordnung gebracht habe, wird mich meine Mutter behalten, Regina wird nie geboren und ich bekomme alles, was sie hatte. (Sie legt das verzauberte Herz in eine andere Schale). Mit den richtigen Zutaten schaffe ich alles.


Mr. Gold: Ob es funktioniert oder nicht, ist unwichtig, Teuerste. Denn egal was Du an Deiner Vergangenheit änderst, (Zelena legt den abgebrochenen Schwertgriff in die dritte Schale) eins wird immer dasselbe bleiben: Wer Du bist. Und diesem Schicksal, kannst Du nicht entkommen.

Zelena: Wir werden ja sehen. (Zelena sieht auf den Kompaß. Die Kamera zoomt raus in die Vogelperspektive und man sieht die Anordnung der Gegenstände in den Schalen. Zelena und Mr. Gold stehen im Norden, das verzauberte Herz liegt im Westen, das Gehirn im Osten).


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Mary Margret liegt in den Wehen, David ist bei ihr.


David: Es wird alles gut gehen.


Mary Margret: Ganz sicher? David: Unserm Baby passiert nichts. Es wird immer in Deinen Armen liegen, egal wer da draußen ist.


Mary Margret: Das haben wir letztes Mal auch gedacht.


David: Ich weiß. Aber diesmal haben wir noch jemanden auf unserer Seite. (Draußen stehen Emma und Regina und erschaffen mittels Magie einen Schutzzauber um den Raum herum)


Emma: Glauben Sie wirklich der Schutzzauber reicht, um sie fernzuhalten?


Regina: Hängt davon ab, ob Ihre Magie die Stärkere ist. Wenn ja, kann keiner, der dunkle Magie ausübt, hier rein.


Emma: Klingt nicht sehr verheißungsvoll.


Regina: Ist es auch nicht. Aber mehr haben wir nicht. (Regina geht und Hook kommt an).


Hook: Swan? (Emma dreht sich um) Ich hörte, das Königskind ist unterwegs.


Emma: Du solltest jetzt besser nicht hier sein.


Hook: Ich möchte helfen.


Emma: Dann hättest Du mir sagen sollen, daß Zelena Deine Lippen verflucht hat.


Hook: Ich konnte nicht anders. Sie hat Dir gedroht und Deiner Familie. Ich wollte wirklich nur helfen.


Emma: Mir zu sagen was los ist wäre hilfreich gewesen.


Hook: Und das Todesurteil für Henry.


Emma: Henrys Sicherheit ist meine Sache, nicht Deine, dewegen kämpfe ich jetzt gegen Zelena. Heute ist Schluß. (David sieht Emma hinter der Scheibe, wie sie Hook stehenläßt und losläuft, kommt aus dem Zimmer und fängt sie ab).


David: Emma, warte. Du mußt das nicht allein tun.


Emma: Doch, muß ich. Du hilfst Mary Margret.


David: Ja natürlich. Aber auch Du wirst Hilfe brauchen. Nimm Hook mit.


Emma: Bist Du verrückt?


David: Er begleitet Dich. (zu Hook) Du begleitest sie.


Hook: Ich dachte, ihr traut mir nicht.


David: Zelena hat Dich erpreßt, Du hast Dein Bestes getan.


Hook: Siehst Du, sogar Dein Vater hat's verstanden.


Emma: Weil er Übung darin hat Geheimnisse vor den Liebsten zu haben.


David: Hey.


Emma: Tut mir leid. Ich mache es allein.


David: Nein. Sicher nicht. Es geht hier nicht nur um Dich, sondern um uns alle.


Emma: Was soll er denn tun? Ich kann zaubern, er hat nur eine Hand.


Hook: Du weißt, daß ich kämpfen kann.


David: Zur Not lenkt er den Beschuß auf sich.


Hook: Klasse, jetzt bin ich Kanonenfutter?


Emma: Bitte, er kann mit.


Hook: In Ordnung. Sollen wir? (er läuft los)


Emma: Sekunde, warte noch. (Sie geht auf Henry zu) Hey Kleiner.


Henry: Hey Mom. Ist das Baby da?


Emma: Noch nicht, aber bald. Es tut mir leid, aber ich muß weg und mich um diese Hexe kümmern, aber alles wird gut, und ich bin bald zurück.


Henry: Ich weiß. Ich hab' keine Angst.


Emma: Ja? Henry: Die Bösen besiegen das ist Dein Ding. (Emma nimmt Henry in die Arme)


Regina (zu Emma): Gehen Sie. Ich passe auf ihn auf.


Emma: Danke. Hook: Fertig, Swan?


Emma: Ja. Bringen wir's zu Ende.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Archie Hopper sitzt neben Henry und sieht ihm beim Zeitungslesen zu.


Archie Hopper: Informierst Du Dich über das Tagesgeschehen?


Henry: Nein, ich seh' mir die Kleinanzeigen an.


Archie Hopper: Oh, suchst Du jetzt schon einen Job?


Henry: Nein, ich lese die Wohnungsanzeigen. Mary Margrets Wohnung wird doch jetzt zu eng mit dem Baby. Ich bin öfter mal bei Regina, aber Emma kann doch nicht in ihrem Auto schlafen.


Archie Hopper: Ja, ist ziemlich unbequem. (Archie Hopper knufft Henry) Schön Dich zu sehen, Henry. Hast mir gefehlt.


Henry: Sie mir auch. (Schaut wieder in die Zeitung) Vielleicht ja irgendwas am Wasser, mit schöner Aussicht.


Archie Hopper: Hast Du eigentlich mit Emma darüber geredet? Ob ihr in Storybrooke bleibt?


Henry: Wieso sollen wir reden, wir sind zu Haus.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Nähe des Farmhauses. Emma und Hook laufen nebenher.


Emma: Ich hätte Henry nie herbringen dürfen.


Hook: Du hast es für richtig gehalten.


Emma: Ach was, Du hast mich manipuliert.


Hook: Deine Eltern haben Dich gebraucht, Swan. Die Stadt hat Dich gebraucht.


Emma: Henry hat mich auch gebraucht, wir waren glücklich in New York. Wenn ich die Hexe vernichtet habe möchte ich, daß wir das wieder sind.


Hook: Egal wie zufrieden Du in dieser Stadt warst, es war nicht echt.


Emma: Für mich war es echt, für ihn, alles was passiert ist, ist wahr.


Hook: Abzüglich dessen, was Du vergessen hattest. Du warst nur teilweise Du, auch wenn's Dir nicht paßt, gehört sehr viel von Dir und Henry in diese Stadt.


Emma: Nur sind wir hier immer in Gefahr. Wir gehen weg.


Hook: Was denkt der Junge?


Emma: Er ist ein Kind, er will Schokomilch zum Frühstück. Ich als Mutter weiß, was das Beste für ihn ist.


Hook: Das beste für ihn, oder für Dich?


Emma: Wie bitte?


Hook: Du hast hier immer sehr gut auf Deinen Jungen aufgepaßt. Rede von Gefahr soviel Du willst, aber daran liegt's nicht. Also sag mir, woran liegt es? (dreht sich zu Emma und sieht sie an) Warum hast Du so viel Angst davor zu bleiben. (Emma antwortet nicht) Ich glaube, weil Du hier eine Zukunft sehen kannst. Eine glückliche.


Emma: Laß mich raten. Mir Dir?


Zelena: (nähert sich, gefolgt von Mr. Gold) Oh, ihr zwei seid so entzückend. Doch statt euch anzuhimmeln, solltet ihr euch vielleicht auf mich konzentrieren. Allerdings wird das, ohne Magie, eine schwierige Angelegenheit.


Emma: Beim nächsten Versuch solltest Du die Lippen der Leute verhexen, die ich tatsächlich küsse.


Zelena: Gut Emma, Du mußt eine Entscheidung fällen. Du behältst Deine Zauberkraft, die Dich ja so traurig macht, oder Du rettest den Mann, vor dem Du am liebsten wegrennen würdest. (Dreht sich zu Mr. Gold um) Rumpel! (Mr. Gold nutzt seine Magie um Hook durch die Luft zu werfen und kopfüber in einen Wasserbottich zu tauchen)


Emma (schockiert): Hook! (Sie versucht ihn herauszuziehen)


Zelena: Enscheide weise. (Emma versucht es noch mehr, doch die Magie von Mr. Gold hält Hook untergetaucht) Versuch es ruhig. Aber Du kriegst ihn da nicht raus. (Zelena verschwindet in einer grünen Wolke)


Szene: OZ. Vergangenheit. Das Herz von OZ. Zelena und Glinda betreten den Raum. Zwei andere Hexen sind bereits da.


Zelena: Wo sind wir hier?


Glinda: Im Herzen von OZ. Das sind meine Hexenschwestern (stellt sie mit einer Geste ihrer Hand vor) aus dem Norden und aus dem Osten. Jede steht für eine andere Komponente der Magie. Liebe (deutet auf sich), Weisheit (zeigt auf Norden) und Mut (zeigt auf Osten). Gemeinsam können wir sehr viel mehr erreichen, als jede für sich allein. Wir schaffen Dinge, die sonst niemand kann.


Zelena: Zeitreisen zum Beispiel?


Glinda: Aus dem Grund haben wir Dich nicht hergebracht. (Läuft um den Tisch herum)


Zelena: Aber Du hast gesagt, Du willst mir helfen. Wenn Du meine Vergangenheit nicht ändern kannst...


Glinda (unterbricht sie): Ich habe Dich hergebracht um Deine Zukunft zu ändern. Dieser Platz ist schon seit langem leer. (Bleibt bei dem Stuhl im Westen stehen und lächelt Zelena an) Wir würden uns freuen, wenn Du ihn einnimmst.


Zelena: Wofür steht der Westen eigentlich?


Glinda: Die Flüchtigste aller Komponenten. Unschuld. Zelena: Na, dann bin ich die Letzte, die Du ins Auge fassen solltest. Ich meine, sieh mich an. Ich bin böse.


Glinda: Aber das mußt Du nicht bleiben. Wiedergewonnen Unschuld kann genauso stark sein wie angeborene. Du mußt Dich nur dazu entschließen, wieder gut zu sein.


Zelena: Du hast natürlich leicht reden. Gut steht bei Dir im Namen.


Hexe des Nordens: Glinda, kannst Du es ihr nicht sagen?


Zelena: Mir was sagen?


Glinda: Ich wollte es nur sagen, wenn es sein muß. Mir ist wichtig, daß Du selbst über Dein Schicksal entscheidest.


Zelena: Was weißt Du denn schon von meinem Schicksal?


Hexe des Nordens: Glinda ist die Hüterin des Buchs der Geschichte.


Hexe des Ostens: Darin stehen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von OZ.


Glinda: Danach soll sich unserer Schwesternschaft eine mächtige Zauberin anschließen, als Beschützerin von OZ.


Zelena: Und ihr denkt, das bin ich?


Glinda: Das Buch sagt, daß diese Hexe aus dem Westen in einem Wirbelsturm in diese Land kommt.


Zelena: Ich bin so hierher gekommen.


Glinda: Genau. Wir haben schon sehr lange auf Dich gewartet, Zelena. Du warst immer für größeres bestimmt. Ich weiß, das glaubst Du nicht, aber Du kannst es. Zieh einen Strich unter Deine Vergangenheit.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Farmhaus der Hexe. Emma gelingt es endlich, den bewußtlosen Hook aus dem Wasser zu ziehen.


Emma: Hook! Hook! (sie schüttelt ihn) Hook, wach auf! Kilian! Kilian, komm zurück zu mir! Oh Gott, verdammte Scheiße. (Emma beugt sich runter zu ihm und beatmet ihn. Als ihre Lippen seine berühren, verschwindet ihre Magie) Hook! Komm bitte zurück. (Hook hustet und spuckt Wasser aus)


Hook (nach Luft schnappend): Swan! (berührt leicht seine Lippen) Was hast du getan? Was hast Du getan!


Szene: OZ. Vergangenheit. Die Smaragdstadt. Zelena beobachtet noch einmal Rumpelstilzchen und Regina.


Zelena: Ja Schwesterchen, ich bin drüber weg. (Die Szene verschwindet)


Glinda (erscheint in einer weißen Wolke hinter ihr): Das war wunderbar, Zelena. Ich bin beeindruckt. Ich wußte, daß Du die richtige Entscheidung treffen würdest. (Sie hält Zelena einen magischen Anhänger hin)


Zelena: Was ist das?


Glinda: Ein ganz besonderer Anhänger. Jede Hexe unserer Schwesternschaft trägt einen. (Sie hängt ihn ihr um den Hals) Hüte ihn wie Dein Leben, denn in vielerlei Hinsicht ist er jetzt Dein Leben. Du wurdest mit großen Kräften geboren, Zelena. Und jetzt wird dieser Kristall diese Käfte, bündeln, beschützen, und wachsen lassen. Und zwar alle.


Zelena: Werde ich dadurch stärker?


Glinda: So stark, wie Du es nie geglaubt hättest. Aber es hat seinen Preis. Ohne den Anhänger, hast Du keinerlei Kräfte. Andererseits, solange Du ihn trägst, wirst Du unsagbare, magische Wunder vollbringen können.


Zelena: Und heißt das...?


Glinda: Daß Du eine von uns bist? Ja. Unsere Schwester. (sie hält ihr einen Spiegel hin). Sieh hinein. (Lächelnd sieht Zelena, wie ihre grüne Hautfarbe verschwindet)


Zelena (glücklich lachend): Ich danke Dir.


Glinda: Dank nicht mir. Dank Dir selbst. Das warst Du allein. Du hast mit dem Neid abgeschlossen. Du hast Dein Schicksal selbst in die Hand genommen.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Leroy und Mr. Clark stehen Wache. Zelena und Mr. Gold kommen an. Leroy: Sie kommt!


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Zimmer von Mary Margret. Die Geburt ist im Gange. Die Lichter flackern.


David: Was, was war das?


Dr. Whale: Unwichtig. Das Baby kommt. (Mary Margret schreit vor Schmerz)


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Leroy und Mr. Clark betreten den Eingangsbereich. Dort warten bereits Robin Hood und drei seiner Leute. Mit ihren Bogen legen sie an).


Robin Hood (kniet sich vorne hin): Ruhig Männer, ruhig. (Zielt. Die Türen knallen auf und Zelena, gefolgt von Mr. Gold kommen herein.) Zielt genau! Für Little John! (Zelena schwingt ihren Zauberstab und alle werden durch Magie ausgeknockt. Belle stellt sich Zelena und Mr. Gold in den Weg)


Zelena (zu Belle): Oh, hast Du letztes Mal nicht Deine Lektion gelernt? (Zeigt Belle den Dolch des Dunklen). Das hat mehr Macht als Deine wahre Liebe.


Belle: Ich glaube das nicht. Ich weigere mich.


Mr. Gold: Belle. Geh!


Zelena: Gehorch ihm, Herzchen.


Belle (zu Zelena): Nein, (wütend) Du hast ihm genug Schmerz zugefügt.


Zelena: Und ich bin noch lange nicht fertig. (Zelena schwenkt ihre Hand, worauf Belle gegen Mr. Gold fällt, der sie auffängt und sie einschläft) Dein Geschmack bei Frauen hat wirklich stark nachgelassen. Laß sie, Herzchen. Zack zack!


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Regina steht mit Henry und Archie Hopper zusammen und sieht Zelena und Mr. Gold auf sie zukommen.


Regina: Henry, geh mit Dr. Hopper. Sucht euch einen Schrank und sperrt euch darin ein. Das solltet ihr nicht sehen, das will ich euch ersparen.


Archie Hopper: Komm, Henry (die beiden verschwinden)


Zelena: Schwesterchen.


Regina: Noch einen Schritt weiter und ich werde Dich rösten.


Zelena: Oh bitte. (Regina fängt an eine Zauber zu wirken, aber Zelenas Magie schlägt sie zurück gegen eine Wand und sie fällt ohnmächtig zu Boden)


Szene: OZ. Vergangenheit. Der Westen.


Zelena: Was ist das? Ist das für mich?


Glinda: Ja, Schwester. Der Westen. Seine Zukunft und sein Potential sind so gewaltig, wie Dein... (wird von einem Donnern unterbrochen) Was ist das? Klingt wie Donner. (Ein grüner Zyklon wird sichtbar)


Zelena: Das ist kein Donner. Das ist ein Wirbelsturm.


Glinda: Da ist etwas in seinem Inneren.


Szene: OZ. Vergangenheit. Der Westen. Der Wirbelsturm ist vorüber. Glinda und Zelena laufe durch die verwüstete Gegend. Ein Husten ist vor ihnen zu hören.


Zelena: Da drüben.


Mädchen (hustet): Hilfe! Ich bin hier unten.


Glinda: Da ist jemand verschüttet. (Sie befreien das Mädchen) Geht es Dir gut?


Mädchen (etwas verwirrt): Ich glaub schon. Ich hab versucht zum Schutzkeller zu rennen, aber ich war nicht schnell genug.


Zelena: Aus welcher Welt kommst Du?


Mädchen: Wel-welcher Welt? Sie... meinen... hier ist nicht Kansas?


Glinda (lächelt das Mädchen an): Ich fürchte, nein. Willkommen in OZ. Wie heißt Du?


Mädchen: Dorothy. Dorothy Gale.


Glinda: Wenige sind stark genug und überleben einen so kräftigen Sturm. Du bist sicher ein ganz besonderes Mädchen, Dorothy. Komm, (Glinda nimmt Dorothy bei der Hand) wir nehmen Dich mit zu uns. Unsere Schwestern werden sich sehr freuen Dich kennenzulernen, nicht wahr, Zelena?


Zelena: Ja, das werden sie bestimmt.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Die Geburt steht kurz bevor und Mary Margret hat starke Schmerzen. Draußen ist ein Geräusch zu hören.


Mary Margret: David?


David: Ich bin hier, keine Angst, ich beschütz' Dich. Konzentrier Dich auf das Baby.


Dr. Whale: Noch einmal pressen, Mary Margert, nur noch einmal pressen.


David: Schatz, Du machst das toll.


Dr. Whale: (Mary Margret schreit) Nur noch einmal! (Vor der Tür steigt Zelena über die bewußtlos am Boden liegende Regina drüber)


David (lacht vor Glück und schaut Mary Margret an): Ein Junge! Es ist ein Junge! (Gibt ihn Mary Margret, sie wickeln ihn in eine Decke. Sie Tür fliegt auf und Zelena betritt den Raum. Mit Magie schleudert sie Dr. Whale zur Seite)


Zelena: Hübsche Familie. Schade, daß ich sie trennen muß. (David zieht sein Schwert, wird aber noch in der Bewegung von Zelena eingefroren. Sie zaubert Mary Margret das Baby aus den Armen in ihre eigenen).


Mary Margret geschockt: Nein! NEIN! (Sie läßt Mary Margret ebenfalls erstarren)


Zelena: So rein, und so unschuldig. Und jetzt - mein! (Sie verschwindet in einer grünen Wolke. Kaum ist sie weg, können David und Mary Margret sich wieder bewegen.)


Szene: OZ. Vergangenheit. Das Herz von OZ.


Glinda (lachend zu Dorothy): Es ist zu schön, daß Du hier bist. Hexe des Ostens: Unser zu Hause ist Dein zu Hause.


Hexe des Nordens: Du hättest eher kommen sollen.


Dorothy: Danke. Sie sind alle so nett zu mir. Als würde ich zur Familie gehören.


Hexe der Ostens: Das war ein reizender Abend.


Hexe des Nordens: Leider haben wir nur zu selten Gelegenheit dazu. Naja, davon geht die Welt nicht unter. (Zelena beobachtet die vier verborgen aus einem Busch. Glinda bemerkt sie)


Szene: OZ. Außerhalb des Herz von OZ. Zelena steht neben einem Brunnen. Glinda kommt zu ihr.


Glinda: Zelena! Hier bist Du ja. Wir haben uns schon Sorgen gemacht. Stimmt irgendetwas nicht?


Zelena: Geh weg!


Glinda: Was ist denn los?


Zelena (dreht sich zu Glinda um, auf ihrer Wange und dem Hals ist die Haut wieder grün geworden) Was denkst Du?


Glinda: Hast Du wieder Regina nachspioniert?


Zelena: Nein. Ich habe gesehen, wie ihr eurem Schützling zu Füßen liegt.


Glinda: Dorothy? Bist Du eifersüchtig auf sie? Wieso? Ihr beide seid euch so ähnlich!


Zelena: Nur ist sie lebhafter, jugendlicher und eindeutig unschuldiger als ich. Perfekt, um den leeren Stuhl am Tisch einzunehmen.


Glinda: Niemand nimmt Deinen Platz ein, Zelena.


Zelena: Ach ja? Hier drin steht aber was anderes. (Sie öffnet das Buch der Geschichte)


Glinda: Was machst Du mit dem Buch der Geschichte?


Zelena: Du hast mir nicht alles gesagt über die Prophezeiung. (Sie liest aus dem Buch vor) "Die Zauberin aus einem anderen Land wird OZ zu ihrem zu Hause machen bis sie ihr Schicksal erfüllt und das größte Unheil vertreibt, das dieses Land je gesehen hat." (Sie klappt das Buch wieder zu) Erkennst Du es nicht? Sie ist dazu bestimmt meinen Platz einzunehmen, das macht mich zum größten Unheil.


Glinda: Mit dem Schicksal ist es so eine Sache. Man weiß nie sicher, was eine Prophezeiung wirklich bedeutet. Erinnere Dich daran, was ich gesagt habe. Nur Du kannst Dein Schicksal bestimmen. Und wenn Du glaubst, daß Du böse bist, dann wirst Du auch böse werden.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Zelena und Mr. Gold sind auf dem Weg zurück zum Farmhaus. Zelena hält das Baby im Arm und summt leise.


Zelena: Keine Angst, Kleiner. Wir sind fast zu Hause. (Summt ein Lied weiter)


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus.


Mary Margret (seufzt): Er ist weg. Es ist wieder geschehen. (David greift sich sein Schwert und geht hinaus. Vor der Tür steht Regina und umarmt Henry)


Regina (zu David): Wo willst Du hin?


David: Ich hol' mir meinen Sohn.


Regina: Das würdest Du nicht überleben, David! (Sie folgt ihm und hält ihm am Arm fest) Überlege es Dir!


David: Was gibt's da zu überlegen?


Henry: Ihm darf nichts zustoßen.


Emma: Was ist hier los?


David (zu Emma): Was ist, hast Du Zelena gefunden?


Emma: Ja, aber ich konnte sie nicht aufhalten.


David: Sie hat Deinen Bruder.


Emma: Ich hab' versagt.


Hook: Wir sind doch alle hier. Versagt hast Du also noch nicht.


David: Hook hat Recht. Kommt! (Emma hält ihn am Arm fest)


Emma: Nein, warte. Zelena hat mir meine Zauberkraft genommen.


Regina: Emma, wie konnte das passieren?


Emma: Das ist egal, es ist passiert. Wir müssen sie auf andere Weise aufhalten.


Regina: Die gibt es aber nicht.


Henry (zu Regina): Nein, das stimmt nicht! Du kannst das!


Regina: Schätzchen, eine weitere Runde würde ich auf keinen Fall überleben.


David: Glinda hat es deutlich ausgedrückt. Nur wer die stärkste, helle Magie besitzt, kann sie besiegen.


Henry (sieht Regina an): Zelena hat Dich nur überwältig, weil Du dunkle Magie gegen sie verwendet hast.


Regina: Okay, aber andere hab ich nicht.


Emma: Nein. Sie irren sich. Als Sie Henry geküßt haben, war das ein Kuß wahrer Liebe, das ist helle Magie.


Henry: Siehst Du, Du kannst es.


Regina: Henry, ich habe doch im Moment noch nicht einmal mein Herz.


Henry: Das ist unwichtig. Den Fluch hast Du auch so gebrochen. Und ich weiß, daß Du mich trotzdem liebst. Ich weiß, das Gute ist in Dir. (Robin Hood kommt dazu)


Robin Hood: Er hat Recht. Du wirst die Hexe besiegen.


Regina (immer noch zweifelnd): Aber... ich kann nicht...


Emma: Sie müssen.


Henry: Früher mal, da warst Du böse, Mom. Aber Du hast Dich geändert. Du bist jetzt eine Heldin. Und Helden, die besiegen die Bösen. Ich glaube an Dich. Und jetzt mußt Du auch glauben.


Szene: OZ. Vergangenheit. Dorothy holt Wasser aus dem Brunnen. Zelena kommt zu ihr.


Zelena: Hallo Dorothy.


Dorothy (dreht sich zu Zelena um und erschrickt): Zelena! Ich hab Sie nicht erkannt. (Sieht, daß Zelenas Haut komplett grün ist) Geht es Ihnen nicht gut?


Zelena: Ich zeige allen in Zukunft meine echte Farbe. Laut der Prophezeiung kannst Du mich als einziger besiegen.


Dorothy: Wieso besiegen? Was meinen Sie damit? Ich will Ihnen nichts tun. (Macht ein paar Schritte zurück)


Zelena: Gut! Ich werde dafür sorgen, daß Du's auch nicht kannst. (In Zelenas Hand entsteht ein Feuerball, den sie bereit ist auf Dorothy zu schleudern. Dorothy benutzt das Wasser aus dem Eimer um den Feuerball zu löschen) Waah! Was hast Du getan?!


Dorothy (geschockt): Zelena?


Zelena (fängt an zu schmelzen): Was geschieht mit mir? Ich... ich...


Dorothy: Sie schmelzen! Sie schmelzen! Es tut mir leid, ehm.. ich wollte nur die Flammen löschen.


Zelena: Nein!


Dorothy: Es war nur Wasser!


Zelena: Nein!! (sie schmilzt komplett)


Dorothy (völlig entsetzt): Es war doch nur Wasser. Glinda! Glinda?!


Glinda: (Sie erscheint in einer weißen Wolke neben ihr) Dorothy? Was ist los?


Dorothy (immer noch entsetzt): Zelena! Sie-sie-sie kam mit einem Feuerball auf mich zu und ich hab Wasser auf sie geschüttet. Und dann... sehen Sie!


Glinda (sieht auf die Überreste von Zelena): Die Prophezeiung hat sich erfüllt. Und Du, Dorothy, hast sie besiegt.


Dorothy (ungläubig): Mit Wasser?


Glinda: Es war Dein Schicksal sie aufzuhalten und das Schicksal gab Dir die Mittel.


Dorothy: Es tut mir so leid.


Glinda: Das muß es nicht. Sie hat Dir keine Wahl gelassen. Du bist jetzt eine von uns, Dorothy. Du bist Teil der Schwesternschaft.


Dorothy: Ich bin sicher, OZ ist wunderbar, aber ich will nach Hause.


Glinda: Das kann ich verstehen. Ich habe aber nicht die Macht in andere Welten zu reisen. Das hat nur der Zauberer geschafft, vielleicht kann er Dir helfen.


Dorothy: Hatte Zelena ihn nicht in einen Affen verwandelt?


Glinda: Sie ist tot. Ihre Magie ist jetzt unwirksam. Er wird wieder so wie früher sein.


Dorothy: Können Sie mich zu ihm bringen?


Glinda: Komm mir mir.


Dorothy: Wohin?


Glinda: Ganz einfach. Immer den gelben Ziegelsteinweg entlang. (Beide gehen und über Zelenas Überresten steigt grüner Rauch auf, aus dem Zelena wieder entsteht)


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Das Lagerhaus. Zelena hält das Baby in ihren Armen.


Zelena: Es gibt nichts unschuldigeres, als ein neugeborenes Baby. Und Du, mein Süßer, bist das Unschuldigste von allen. Das Produkt der wahrsten Liebe. (Sie legt das Baby in einen Korb, der auf der letzten, freien Schale steht. Man sieht die Anordnung aller vier Talismane, Mr. Gold steht in der Mitte. Zelena geht auf ihn zu). Wenn ich die Vergangenheit verändert habe, werden wir zwei uns unter ganz anderen Umständen wiedersehen. Und Rumpel, Du wirst Dich für mich entscheiden. Denn ich bin wohl gut genug für Dich.


Mr. Gold: Nein, bist Du nicht. Und wohin Du in der Zeit auch reisen magst, ich finde einen Weg, Dich zu töten.


(Kichernd beginnt Zelena den Zauber für die Zeitreise zu wirken. Zuerst beginnt das Neugeborene zu leuchten, dann das Gehirn, gefolgt von dem Schwertgriff und zuletzt das Herz. Die vier unterschiedlich farbigen Strahlen verbinden sich in der Mitte und ein Portal öffnet sich.)


Zelena: Keine Sorge, Herzchen, wenn alles vorbei ist, erinnerst Du Dich an nichts.


David: Noch ist nichts vorbei. (Die Gruppe bestehend aus David, Regina, Robin Hood, Emma und Hook betreten die Lagerhalle. Alle sind bewaffnet.)


Zelena (die Gruppe anblickend): Und wer will mich aufhalten? Sicher nicht die Retterin.


Emma: Los, hol'n Sie ihn, wir geben Ihnen Deckung.


Robin Hood (zu Regina): Ich hol mir Dein Herz.


Regina: Zelena, hör sofort auf. Wir lassen nicht zu, daß Du gewinnst.


Zelena (an Rumpel gewandt): Weg mit den Nervensägen. (Mit Magie schleudert Mr. Gold David und Robin auf einen Strohballen. Dann wendet er sich Hook und Emma zu)


Hook: Bitte, nicht wieder Wasser.


Mr. Gold: Holt euch den Dolch, dann kämpft der Dunkle auf eurer Seite. (Mit einer Handbewegung läßt er die Pistole aus Emmas Hand fliegen).


Emma: Leichter gesagt, als getan.


Mr. Gold: Macht, was ich sage, oder ich vernichte euch beide. Ich hab' keine Wahl. (Er setzt wieder Magie ein, um beide zurückzuschleudern.)


Zelena (zu Regina): Noch eine Abreigung gefällig?


Regina: Nein. Ich bin wegen des Schmucks hier. (Sie versucht Zelena die Halskette abzureißen, doch Zelena ist schneller und schleudert sie weg von sich. Dann sieht sie, daß Robin und David wieder angreifen wollen.) Komm, mein Hübscher, wärst Du so nett? (Der fliegende Affe greift aus der Luft an. David schubst Robin zur Seite. Der Affe verletzt David mit seinen Klauen an der Schulter.)


Robin Hood (Zielt mit der Armbrust): Denkt dran, diese Monster sind unsere Freunde.


David: Keine Sorge, ich mach' das ganz behutsam.


Mr. Gold: Leider ist Behutsamkeit keine Option für mich. (Er benutzt erneut Magie und schleudert sie gegen die beiden. Zelena wendet ihre Aufmerksamkeit wieder ihrer Schwester zu. Sie hebt sie magisch in die Luft und stranguliert sie dabei)


Zelena (zufrieden): Tja, allein helle Magie kann mir schaden und Du bist so dunkel, dunkler geht's nicht. Es war Dein Schicksal so zu sein. Doch daran wirst Du jetzt zugrunde gehen.


Regina (mit angestrengter Stimme):  Sag mir nicht wie ich sein müßte.


Zelena (lacht): Ich hab' versucht gut zu sein, aber dafür bin ich nicht geschaffen und so bin ich jetzt böse und das bist Du auch! (Langsam schleicht Robin hinter Zelena vorbei und nimmt das Herz von Regina aus der Schale).


Regina: Du irrst Dich, Schwesterchen. (Weißes Licht erstrahlt nun an ihren Händen.)


Zelena: Was machst Du da?


Regina (ungläubig überrascht, dann lächelnd): Mich ändern. (Die weiße Magie entweicht in einem heftigen Strahl aus Reginas Händen und kickt ihre Schwester nach hinten. Der Dolch des Dunklen fällt auf den Boden)


Zelena (wütend): Wie?


Regina: Ich bestimme mein Schicksal selbst. (Sie reißt das Schmuckstück von Zelenas Schleife und die Magie weicht aus Zelena. Sie hält das Schmuckstück Richtung Portal, welches sich daraufhin schließt. David will seinen Sohn nehmen, doch der fliegende Affe greift ihn noch einmal an. Er schwingt sein Schwert und köpft ihn beinah, hält aber im letzten Moment inne, als der Affe sich vor ihm in Little John zurückverwandelt.)


Robin Hood (freudig): Little John, Du bist zurück! (David nimmt seinen Sohn)


Emma: David, das Baby! Alles okay?


David (hält seinen Sohn in den Armen): Ja, er kann alles aushalten. Genau wie seine Schwester. (Hook, Emma, David, Little John und Mr. Gold verlassen das Lagerhaus.)


Regina (zu Zelena): Du bist gescheitert. (Die Gruppe hört Regina und bleibt stehen) Du gehst nirgendwo hin.


Mr. Gold: Da bin ich anderer Meinung. (Er benutzt seine Magie um Zelena über den Boden zu ihm zu schleifen). Ich lasse Dich für alles bezahlen, was Du mir angetan hast!


Zelena: Worauf wartest Du? (Regina hebt den Dolch des Dunklen auf) Los! Tu es!


Mr. Gold: Mit Vergnügen! (Er will gerade seine magischen Kräfte benutzen um Zelena zu strangulieren, wird aber von einer unsichtbaren Macht zurückgerissen)


Regina (hat den Dolch in der Hand): Nein! Genug. Das hat jetzt ein Ende.


Mr. Gold (fassungslos): Nach allem, was die Hexe getan hat, willst Du sie beschützen?


Regina: Gute Magie hat sie aufgehalten. Und guter Magie steht nicht der Sinn nach Rache.


Mr. Gold (außer sich vor Zorn): Sie hat meinen Sohn getötet!


Regina: Wie oft haben wir getötet um zu kriegen, was wir wollen?


Mr. Gold: Ist das etwa Dein Ernst?


Regina: Oh ja. Helden töten nicht.


Zelena: Jetzt bist Du also eine Heldin?


Regina (lächelnd): Heute ja.


Szene: OZ. Vergangenheit. Die Smaragdstadt. Glinda und Dorothy betreten den Raum des Zauberers für eine Audienz. Hinter dem Podest in der Mitte ist ein Vorhang zu sehen.


Glinda: Nur zu, ruf ihn.


Dorothy: Hallo? Eure Exzellenz? (Vier Flammensäulen schießen aus dem Boden. Dorothy erschrickt. Der Schatten des Zauberers erscheint hinter dem Vorhang)


Zauberer: Ich habe Dich erwartet.


Dorothy: Tatsächlich?


Zauberer: Ich sehe alles. Ich bin OZ, der Große und Schreckliche. (Erneut schießen Flammensäulen in die Höhe).


Dorothy: Ich bin Dorothy Gale. Glinda meint, sie könnten mir helfen nach Hause zu kommen. Nach Kansas.


Zauberer: Ich weiß, wer Du bist. Du hast mich vom Zauber der bösen Hexe befreit. Dich nach Hause zu schicken ist das Mindeste, das ich tun kann um Dich zu belohnen.


Dorothy: Und wie komm' ich zurück?


Zauberer: Sieh nach unten. (Dorothy hat goldene Slipper an). Schlage die Hacken dreimal zusammen und denke an den Ort, an dem Du sein möchtest. Und die Schuhe werden Dich dorthin bringen.


Dorothy: Ich danke Ihnen vielmals.


Zauberer: Gute Reise, Dorothy. Mögest Du nie wieder weit von zu Hause weg sein. (Dorothy schlägt ihre Hacken dreimal zusammen und verschwindet in einer weißen Rauchwolke).


Glinda: Danke für eure Hilfe. Ihr könnt nun euer wahres Gesicht zeigen.


Zauberer: Mit Vergnügen. (Der Vorhäng fällt herunter und Zelena steht vor Glinda.)


Zelena: Hallo! Schwester.


Glinda: Zelena. Ich verstehe nicht. Dorothy sagte...


Zelena: Das Wasser hätte mich vernichtet? (lacht). Einfältiges Kind. So leichtgläubig.


Glinda: Aber wieso?


Zelena: Weil mich jetzt, wo sie weg ist, niemand mehr davon abhält die Vergangenheit zu ändern.


Glinda: Dann finde ich jemand anderen um die Prophezeiung zu erfüllen. Solange ich in OZ bin werde ich nicht aufhören zu suchen bis ich jemanden finde, der Dich aufhält.


Zelena: Ich nehme an, das bedeutet, Du mußt OZ verlassen. Vielleicht ist der Zauberwald ja mehr nach Deinem Geschmack.


Glinda: Zelena. Bitte! Es ist nicht zu spät, Du kannst Dich ändern.


Zelena: Leb wohl, Glinda! (Zelena schwenkt ihre Hand und Glinda verschwindet in einer grünen Rauchwolke.)


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Gefängnis. Zelena sitzt in einer Zelle eingesperrt.


Zelena: Warum, Regina? Warum willst Du mich nicht töten und mich von meinem Elend erlösen?


Regina: Weil ich weiß, wieso Du getan hast, was Du getan hast. Wir sind uns sehr ähnlich. Unsere Mutter hat Dich auch zerstört. Ich weiß wie es ist das Leben zu haben, das Du nicht wolltest. Das Leben, das Du in Wirklichkeit verdienst.


Zelena: Oooh.. boo-hoo. Du mußtest Königin sein. Du weißt gar nichts. Ich hab es alles gesehen. Du hast alles besessen.


Regina: Wirklich? Dann hast Du übersehen, daß ich die Liebe meines Lebens verloren habe.


Zelena: Mutter tat das, damit Du Höheres erreichst.


Regina: Es ist nicht lange her, da war ich genauso wie Du. Ich wollte die töten, die an meinem Schmerz Schuld war. Und ich bin gescheitert. Hätte ich Snow White getötet, wäre ich nicht in dieser Welt. Ich wäre nicht in dieser Gemeinschaft und ich hätte nicht meinen Sohn, Henry. Also nein, Zelena, ich werde Dich nicht töten. Stattdessen gebe ich Dir, was ich bekommen habe. Ich gebe Dir eine zweite Chance.


Zelena: Was, wenn ich die gar nicht möchte?


Regina: Oh, das wäre ein Fehler, Schwesterchen. Nimm sie an. Nutze sie! Hass ist nicht angeboren. Der entwickelt sich. So wie das Gute. An Deiner Stelle würde ich in Betracht ziehen, mir ein neues Schicksal zu schaffen. Denn wenn Du das nicht machst, werde ich Dir eigenhändig Dein Herz herausreißen und es einfach zerdrücken. Und jetzt entschuldige mich. (Sie zeigt Zelena ihren Anhänger) Ich bringe das hier besser weg. (Regina geht)


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Das Herz Gewölbe. Regina Mills legt den Anhänder behutsam in eine kleine Kiste und schließt diese in ihr Kabinett ein. Mit einem zufriedenen Lächeln verläßt sie den Raum.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. In dem Laden von Mr. Gold. Mr. Gold läuft durch den Laden, schaut in einen Spiegel. Die Türglocke erklingt. Belle betritt den Laden. Die beiden fallen sich in die Arme.


Belle: Ich wußte, Du kommst zurück.


Mr. Gold: Dein unerschütterliches Vertrauen, erstaunt mich immer wieder. Vor allem nachdem, was ich getan habe.


Belle: Das warst nicht Du. Das war Zelena.


Mr. Gold: Es war ja nicht immer Zelena. Ich werde nie begreifen, warum Du die ganze Zeit zu mir gestanden hast.


Belle: Ich liebe Dich. Das habe ich immer. (sie räuspert sich und holt dann Rumpels Dolch aus ihrer Handtasche)


Mr. Gold: Wo hast Du den her?


Belle: Regina hat ihn mir gegeben. Als Wiedergutmachung. Und auch weil sie weiß, daß ich seine Macht nicht mißbrauche. (Sie hält ihn ihm hin). Aber ich will ihn Dir übergeben.


Mr. Gold: Wieso?


Belle: Ich glaube ganz einfach an Dich. (Sie hält ihm den Dolch noch näher, drängt ihn, ihn zu nehmen). Er gehört Dir, Du bist ein freier Mann. Du mußt mir nur eins versprechen. Versprich mir, daß Du Dich nicht an Zelena rächst. Du bist... Du bist nicht mehr wie früher.


Mr. Gold: Oh Belle. (Vorsichtig nimmt er ihr den Dolch aus den Händen und dreht ihn ein paar Mal) Was Du mir hier gibst, ist mehr, als ich Dir jemals geben könnte. Aber ich versuche es. (Er hält den Dolch vor sie). Das ist Vertrauen. Es bedeutet, Du vertraust mir von ganzem Herzen.


Belle: Das tue ich.


Mr. Gold: Genauso werde ich Dir vertrauen. (Er hält ihr den Dolch hin) Behalte ihn. Denn ich bin jetzt, und für alle Zeit, Dein.


Belle: Warte was... was willst Du damit sagen?


Mr. Gold: Willst Du mich heiraten?


Belle (nickt): Ja. (Überglücklich legt sie den Dolch zur Seite auf die Vitrine). Ja! Ja! (Sie küßt ihn und sie umarmen sich)


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Krankenhaus. Seinen Sohn in den Armen haltend betritt David das Krankenzimmer seiner Frau. Überglücklich nimmt sie ihn in ihre Arme. Emma lächelt und David drückt seiner Frau einen Kuß auf die Stirn. Hook kommt dazu und bleibt bei Emma vor der Tür stehen.


Hook: Hätte nie gedacht, daß ich sowas mal sehe.


Emma: Sowas nennt man Baby.(sie dreht sich zu ihm um)


Hook: Nein, Swan. Ein Lächeln.


Emma: Wir haben gesiegt.


Hook: In dem ganzen Chaos hatte ich noch nicht die Gelegenheit Dir zu danken.


Emma: Hast Du gedacht, ich laß Dich ertrinken?


Hook: Angesichts unserer Geschichte verzeih mir, daß ich unsicher war. (Emma lacht) Sind Deine Kräfte zurück, nachdem Zelena besiegt ist?


Emma: Nein.


Hook: Tut mir leid, Liebes.


Emma: Schon gut. Die brauch ich in New York nicht. (Zu Henry, der hinter Hook an einem Getränkeautomaten steht) Hey Kleiner, möchtest Du Deinen Onkel kennenlernen? (Henry und Emma betreten Mary Margrets Raum. Melancholisch sieht Hook hinein. Er lächelt Mary Margret kurz zu, aber wird schnell wieder traurig)


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Gefängnis. Zelena ist in der Zelle, jemand tritt ein.


Zelena: Regina? Ich hatte Dich so bald nicht zurückerwartet.


Mr. Gold: Ich nehme an, mich hast Du gar nicht erwartet, Teuerste. (Er hat die Hände hinter dem Rücken verschränkt und läuft gemächlich vor die Zelle)


Zelena: Was willst Du hier?


Mr. Gold: Was denkst Du denn?


Zelena: Du kannst mich nicht töten, Rumpel. Ich weiß, daß Regina Deinen Dolch hat.


Mr. Gold (nickt zustimmend): Sie gab ihn Belle.


Zelena: Und die will meinen Tod?


Mr. Gold: Nein, natürlich nicht.


Zelena: Wenn das so ist, kannst Du nur machen, was sie wünscht. Du hast gar keine andere Wahl, wenn sie den Dolch hat.


Mr. Gold: Ja. Ja, wenn sie den Dolch hat. Aber sie hat ihn nicht. (In einer plötzlichen Bewegung nimmt Rumpel seine Hände vor sich und präsentiert Zelena den Dolch. Diese springt auf und weicht entsetzt an die Zellenwand zurück) Sie denkt nur, sie hat ihn. Weißt Du, mein Vater hat mir etwas beigebracht. Das einzig nützliche, was er mich gelehrt hat. Ein Taschenspielertrick namens "Folge der Lady". Belle hat eine Fälschung. (Er hält den Dolch hoch) Dieser hier ist der Echte. (Er verschwindet plötzlich um im nächsten Moment magisch vor ihr in der Zelle aufzutauchen)


Zelena (in Panik): Warte, warte! Ich hab keine Macht mehr. Regina hat meinen Anhänger, meine Zauberkraft ist weg. (Mr. Gold geht unbeeindruckt auf sie weiter zu) Ich bin jetzt vollkommen wehrlos! Ich kann nicht... wieso?


Mr. Gold (steht jetzt vor ihr): Ich hab' meinem Sohn versprochen, daß ich seinen Tod vergelten werde. Und Rumpelstilzchen hält seine Versprechen. (Mr. Gold ersticht Zelena, die im selben Moment durch seine Magie in eine Porzellanpuppe verwandelt wird und in Tausend Scherben zerbricht. Mr. Gold verläßt die Zelle. Kaum ist er weg lösen sich die Scherben in grünen Rauch auf, der sich wiederum in der Luft sofort auflöst. Zurück bleibt eine völlig leere Zelle).


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Das Herz Gewölbe innen. Das Kästchen mit Zelenas Anhänger beginngt grün zu leuchten, dann öffnet es sich und heraus strömt ein grüner Nebel.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Der magische, grüne Nebel fliegt durch die Stadt.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Der Nebel bahnt sich seinen Weg durch den Wald.


Szene: Storybrooke. Gegenwart. Der grüne Nebel fliegt in das Lagerhaus. Er füllt die Rillen in der Mitte aus und öffnet ein Zeitportal.


ENDE

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