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Märchenland

Ritter: Sir, es gibt Nachricht vom Schlachtfeld. Avonlea ist gefallen.

Maurice: Bei allen Göttern.

Gaston: Wäre er nur gekommen.

Maurice: Ist er aber nicht, richtig? Oger sind keine Menschen.

Gaston: Wir müssen etwas unternehmen. Wir müssen sie aufhalten.

Maurice: Sie sind nicht aufzuhalten.

Belle: Vielleicht ist er ja gerade unterwegs, Papa.

Maurice: Zu spät, mein Goldstück. Es ist...zu spät.

(Lautes Klopfen an der Tür.)

Belle: Das ist er. Das muss er sein.

Maurice: Wie konnte er die Mauern überwinden? Öffnet!

(Zwei Ritter entfernen die Barrikaden von der Tür und öffnen sie. Sie sehen hinaus, aber es ist niemand da.)

Rumpelstilzchen: Nicht euer Glückstag heute, hä? Mh!

(Rumpelstilzchen erscheint hinter ihnen und sitzt auf einem Stuhl.)

Rumpelstilzchen: Ihr schicktet mir eine Nachricht. Äh, sie lautete wie, hm, "Hilfe! Hilfe! Wir sterben! Könnt Ihr uns retten?" Und die Antwort lautet... (schlägt Gastons Schwert aus dem Weg) ja, kann ich. Ja, ich kann Eure kleine Stadt beschützen. Doch...nicht umsonst.

Maurice: Wir haben Euch Gold versprochen.

Rumpelstilzchen: Ah...nun wisst Ihr, hm, ich, äh, spinne Gold. Ich wünsche mir...von euch etwas Besonderes. Mein Preis...ist sie.

(Rumpelstilzchen zeigt auf Belle.)

Maurice: Nein.

Gaston: Die junge Lady ist verlobt. Mit mir.

Rumpelstilzchen: Ich fragte nicht, ob sie verlobt ist. Ich suche nicht nach Liebe. Ich will eine Haushälterin...für mein beeindruckendes Anwesen. Entweder sie oder wir lassen es.

Maurice: Hinaus. Verschwindet!

Rumpelstilzchen: Wie Ihr wünscht.

(Rumpelstilzchen geht Richtung Tür.)

Belle: Nein, wartet.

(Rumpelstilzchen bleibt stehen. Belle geht auf ihn zu.)

Belle: Ich werde mitkommen.

(Rumpelstilzchen gibt einen erfreuten Laut von sich.)

Gaston: Das verbiete ich!

Maurice: Nein!

Belle: Nur ich habe das Recht, über mein Schicksal zu entscheiden. Ich werde gehen.

Rumpelstilzchen: Es ist für immer, Kleines.

Belle: Meine Familie, meine Freunde – überleben alle?

Rumpelstilzchen: Du hast mein Wort.

Belle: Dann habt Ihr meins. Ich werde für immer mit Euch gehen.

Rumpelstilzchen: Schön. (kichert)

Maurice: Belle. Belle, das darfst du nicht. Belle, bitte. Du darfst nicht mit diesem...Monster gehen.

(Rumpelstilzchen täuscht Entrüstung vor.)

Belle: Vater. Gaston. So habe ich entschieden.

Rumpelstilzchen: Wisst Ihr...sie hat Recht. Der Handel...ist geschlossen. Oh! Gratuliere, Ihr habt den Krieg gewonnen. (lacht)


Unsere Welt

(Mr. French lädt Blumen aus seinem Lieferwagen. Mr. Gold und ein anderer Mann beobachten ihn.)

Mr. Gold: Das trifft sich hervorragend. Genau Sie habe ich gesucht, Mr. French.

Mr. French: Sie kriegen das Geld nächste Woche.

Mr. Gold: Die Bedingungen für den Kredit waren aber anders. Nimm den Wagen.

(Der Mann bei Mr. Gold klettert auf den Fahrersitz des Wagens.)

Mr. French: Warten Sie! Nicht doch! Morgen ist Valentinstag. Der beste Tag des Ja– Da sind Rosen im Wert von tausend Dollar drin!

(Der Mann startet den Lieferwagen.)

Mr. French: Stopp! Lassen Sie mich die verkaufen!

Mr. Gold: Darüber werden Sie sich mit ihm unterhalten müssen.

Mr. French: So macht man doch keine Geschäfte, Gold. Sie sind echt das Letzte! Damit kommen Sie niemals durch!

(Mr. French versucht erfolglos, den Wagen aufzuhalten. Der Mann im Lieferwagen fährt weg und Mr. Gold überquert die Straße. Er trifft auf Regina.)

Regina: Mr. Gold. Was gab es so Aufregendes?

Mr. Gold: Ach, Mr. French hat nur einen schlechten Tag. Das kann jedem mal passieren.

Regina: Es gibt etwas, worüber ich mit Ihnen reden wollte.

Mr. Gold: Und sobald Ihnen was einfällt, worüber ich mit Ihnen reden will, werden wir uns reizend unterhalten.

Regina: Nein, das werden wir jetzt tun. Es dauert nur einen Moment.

Mr. Gold: Bedrückt Sie etwas, meine Liebe? Etwas, das Sie dringend loswerden wollen? Das wird leider warten müssen. Bitte.

(Mr. Gold läuft an ihr vorbei.)


(Mary Margaret und David sitzen an zwei getrennten Tischen in Granny's Diner. David liest ein Buch, Mary Margaret trinkt einen Kaffee.)

Mary Margaret: Oh, du hast das Buch.

David: Ja, hab's gerade angefangen. Es ist wirklich toll. Bin gespannt wie's ausgeht.

(Ruby kommt herüber, um Mary Margaret Kaffee nachzuschenken.)

Ruby: Äh, ich kann eure Tische zusammenschieben, wenn ihr –

Mary Margaret: Oh nein, wollen wir gar nicht.

David: Nein, nicht nötig.

(Ruby geht und Emma kommt herein. Sie setzt sich auf den Platz gegenüber von Mary Margaret.)

Emma: Hallo David.

David: Hey.

Emma: Mary Margaret.

Emma: Und? Wie geht's heute?

Mary Margaret: Henry geht es gut.

Emma: Das habe ich nicht gefragt. Sicher?

Mary Margaret: Aber ja, alles ist wie immer. Regina wird euch nicht ewig trennen können. Wenn Menschen zusammen sein sollen, finden sie einen Weg.

Emma: Ja. Also alles normal? Es geht ihm gut? Hat er Spaß?

Mary Margaret: Ja. Nein! Er vermisst dich! Und zwar sehr. Ich weiß das, ich hab ihn sechs Stunden am Tag.

(Ashley betritt das Diner mit ihrem Baby. Sie übergibt es Granny und setzt sich dann zu Mary Margaret und Emma an den Tisch.)

Ashley: Sechs Stunden? Nimmst du auch Neugeborene? Ich hätte gern mal sechs Stunden frei.

Mary Margaret: Ashley! Ich hab...ich hab dich gar nicht erkannt.

Ashley: Ah, du meinst ohne Babybauch?

Emma: Wie geht's dir?

Ashley: Es ist...es ist...naja, dem Baby geht's gut. Aber...wir hatten noch keine Zeit, uns um die Hochzeit zu kümmern, also...es ist schwierig und Sean macht Doppelschichten in der Konservenfabrik.

Mary Margaret: Jeder muss arbeiten.

(Ruby kommt heran und bringt Ashley ihren Kaffee.)

Ashley: Am Valentinstag? Klar. Sie haben ihm nicht frei gegeben.

Emma: Das ist ja scheiße.

Ruby: Muss es nicht sein. Gehen wir aus. Ein Mädelsabend. Alle zusammen. Mary Margaret, Emma auch. Aber lass die Marke zu Hause.

Emma: Ich bin nicht in Feierlaune, aber geht ihr nur und amüsiert euch.

(Emmas Handy vibriert.)

Mary Margaret: Was ist denn?

Emma: Das Revier. Ich muss los.


(Mr. Gold geht die Treppe zu seinem Haus hoch und sieht, dass die Tür offen steht. Er drückt sie auf und betritt das Haus.

Innen zieht er seine Waffe und geht weiter hinein. Der Boden hinter ihm knarrt. Er dreht sich um und sieht Emma, die ihre Waffe auf ihn richtet.)

Mr. Gold: Sheriff Swan.

Emma: Ihre Nachbarn haben gemeldet, dass die Tür offen stand.

Mr. Gold: Anscheinend wurde ich ausgeraubt.

Emma: Komisch wie oft das vorkommt.

Mr. Gold: Ja, ich...bin wohl nicht sonderlich beliebt. (lässt den Arm mit der Waffe sinken.)


Märchenland

(Rumpelstilzchen und Belle betreten Rumpelstilzchens Anwesen. Sie laufen durch das Esszimmer.)

Belle: Äh, wohin...wohin bringt Ihr mich?

Rumpelstilzchen: Nennen wir es...dein Zimmer.

(Er öffnet eine Zellentür.)

Belle: Mein Zimmer?

Rumpelstilzchen: Klingt das nicht viel netter als Kerker?

Belle: Nein!

(Rumpelstilzchen schubst sie in die Zelle und sperrt die Tür zu. Er kichert. Er geht weg, während sie gegen die Tür schlägt.)

Belle: Ihr könnt mich doch nicht hier einsperren! Hallo? Hallo?


(Rumpelstilzchen und Belle sind im Esszimmer. Er sitzt am Ende des Tisches, während sie Tee eingießt.)

Rumpelstilzchen: Du wirst mir das Essen servieren und mein Schloss sauber halten.

Belle: Ich...ich verstehe.

Rumpelstilzchen: Du staubst meine Bücher ab und wäschst meine Kleider.

Belle: Mh-hm, ja.

Rumpelstilzchen: Du besorgst frisches Stroh, wenn ich am Spinnrad spinne.

Belle: Sehr wohl.

Rumpelstilzchen: Oh! Und du wirst den Kindern, die ich erlege, die Haut abziehen.

(Belle lässt vor Schreck die Teetasse fallen.)

Rumpelstilzchen: Das hab ich nicht ernst gemeint. Ein Scherzlein.

Belle: Natürlich.

(Sie bückt sich, um die Tasse aufzuheben. An einer Ecke ist ein Stück abgeplatzt.)

Belle: Du meine Güte. Es tut mir sehr Leid, aber...es ist was...abgesprungen. Aber...nur eine ganz kleine Ecke.

Rumpelstilzchen: Nur eine Tasse, was soll's?

Belle: Ja.


Unsere Welt

(Emma und Mr. Gold sind immer noch in Mr. Golds Haus.)

Mr. Gold: Sheriff Swan, Sie können jetzt gehen. Ich weiß genau, wer hier was gestohlen hat. Ich regle das selbst.

Emma: Tun Sie nicht. Ein Einbruch ist eine öffentliche Angelegenheit. Und wenn Sie mir nicht sagen, was Sie wissen, behindern Sie die Justiz und ich muss Sie verhaften. Möchten Sie wirklich ins Gefängnis?

Mr. Gold: Sicher nicht. Gut, Ihr Mann heißt Moe French, er verkauft Blumen und kann seinen Kredit nicht zurück zahlen. Wir hatten eine Meinungsverschiedenheit über Sicherheiten bei Kreditvergabe.

Emma: Okay. Ich werd das überprüfen.

Mr. Gold: Können Sie gerne tun, falls ich ihn nicht früher... Sagen wir einfach, bösen Menschen sind schon oft böse Dinge passiert.

Emma: Ist das eine Drohung?

Mr. Gold: Eine Beobachtung. Viel Glück.

(Emma geht.)


Märchenland

(Belle steht auf einer Leiter und versucht die Vorhänge aufzuziehen. Rumpelstilzchen sitzt an seinem Spinnrad und spinnt Stroh.)

Belle: Wieso spinnt Ihr so viel?

(Er hält an und sieht zu ihr.)

Belle: Entschuldigt, es ist nur...Ihr habt mehr Stroh zu Gold gesponnen als man je ausgeben kann.

Rumpelstilzchen: Ich betrachte gern das Rad. Hilft mir zu vergessen.

Belle: Was zu vergessen?

Rumpelstilzchen: Hat wohl funktioniert.

(Beide lachen. Rumpelstilzchen steht auf und geht zu Belle herüber.)

Rumpelstilzchen: Was tust du da?

Belle: Ich öffne die Vorhänge. Der Frühling naht, wir sollten Licht reinlassen.

(Sie zieht noch einmal an den Vorhängen.)

Belle: Habt Ihr sie etwa festgenagelt?

Rumpelstilzchen: Ja.

(Belle versucht wieder an den Vorhängen zu ziehen und zieht sie dabei komplett ab. Sie fällt von der Leiter, aber Rumpelstilzchen fängt sie auf.)

Belle: Ähm...danke.

(Er lässt sie herunter.)

Belle: Danke.

Rumpelstilzchen: Gern geschehen.

Belle: Ich, äh, häng die Vorhänge wieder auf.

Rumpelstilzchen: Äh, ist nicht nötig. Ich gewöhn mich schon daran.


Unsere Welt

(Im Polizeirevier zieht Emma ein Tuch weg und zeigt Mr. Gold einige Gegenstände auf ihrem Schreibtisch.)

Emma: Hier, bitte. Sie hatten Recht, dieser Moe hat Sie bestohlen. Das war alles bei ihm zu Hause.

Mr. Gold: Und der Mann selbst?

Emma: Ich bin an ihm dran.

Mr. Gold: Dann haben Sie die Arbeit nur halb erledigt.

Emma: Nach nicht mal einem Tag haben Sie Ihre Sachen wieder. Nicht zufrieden?

Mr. Gold: Da haben Sie völlig Recht. Es fehlt noch was.

(Er will gehen.)

Emma: Das krieg ich, wenn ich ihn finde.

Mr. Gold: Nicht, wenn ich ihn zuerst finde.


Märchenland

(Belle und Rumpelstilzchen sitzen auf dem Tisch von Rumpelstilzchens Esszimmer.)

Rumpelstilzchen: Ah.

Belle: Wieso sollte ich zu Euch kommen?

Rumpelstilzchen: Es war etwas schmutzig.

Belle: Ich glaube, Ihr wart einsam. Jeder Mann ist doch mal einsam.

Rumpelstilzchen: Ich bin kein Mann.

Belle: Also, ich konnte mich ein paar Monate hier umsehen. Und, äh, ganz oben...liegt, äh, Kleidung...und zwar wie für ein Kind. Hat sie mal euch gehört oder...hattet Ihr einen Sohn?

Rumpelstilzchen: Oh ja. Es gab einen. Ich verlor ihn. Und seine Mutter ebenso.

Belle: Oh, ähm, das tut mir Leid. Also dann wart ihr einst ein Mann. Ein ganz normaler Mann. Wenn ich schon für den Rest meines Lebens niemanden mehr kennenlernen werde, darf...ich dann wenigstens Euch kennenlernen?

Rumpelstilzchen: Vielleicht...vielleicht willst du ja nur die Schwächen des Monsters herausfinden. Nä, nä. Nä, nä, nä, nä.

Belle: Aber Ihr seid kein Monster. Ihr haltet Euch für hässlicher als Ihr seid, deshalb deckt Ihr alle Spiegel ab, nicht wahr? Hm?

(Es klopft an der Tür. Rumpelstilzchen macht auf und sieht Gaston mit gezogenem Schwert.)

Gaston: Ich bin Sir Gaston. Und du, Bestie, nahmst mir mei–

(Rumpelstilzchen schnipst die Finger und verwandelt Gaston in eine Rose. Er geht mit der Rose zurück zu Belle.)

Belle: Wer war das?

Rumpelstilzchen: Nur ein altes Weib, das Blumen verkauft. Hier – wenn du sie willst.

(Er gibt Belle die Rose.)

Belle: Vielen lieben Dank.

(Die beiden knicksen voreinander.)

Rumpelstilzchen: Du hattest ein Leben, Belle. Vor all...dem hier. Freunde. Familie. Was hat dich bewogen, mich hierher zu begleiten?

(Rumpelstilzchen setzt sich an den Tisch. Belle sucht nach einer Vase.)

Belle: Heldenmut. Opferbereitschaft. Wisst Ihr, in diesem Land hat eine Frau nicht viele Möglichkeiten, wenn sie...etwas erreichen möchte. Die Welt sehen oder ein Held sein möchte. Und als ihr kamt, war das meine Chance. Ich wollte schon immer mutig sein. Ich sagte mir, tu etwas Mutiges und... (beschneidet die Rose) du wirst Ruhm ernten.

Rumpelstilzchen: Und haben sich deine Hoffnungen erfüllt?

Belle: Nun ja... (stellt die Vase auf den Tisch) Ich wollte die Welt sehen. (setzt sich auf den Tisch) Das wird ja nun wohl nichts mehr. Aber ich hab...wenigstens meine Stadt gerettet.

Rumpelstilzchen: Und was ist mit deinem, äh, Verlobten?

Belle: Diese Verbindung war arrangiert. Ehrlich gesagt war mir Gaston ziemlich gleichgültig. Wisst Ihr, für mich ist Liebe...sehr vielfältig. Liebe ist ein...ein Geheimnis, das enthüllt werden muss. Ich...könnte mein Herz nie jemandem schenken, der so oberflächlich ist wie er. Aber...Ihr wolltet mir von Eurem Sohn erzählen.

Rumpelstilzchen: Ich hätte einen Vorschlag. Wie wär's mit einem Handel? Geh in die Stadt und hole mir Stroh. Wenn du zurück kommst, hörst du meine Geschichte.

Belle: Aber...in die...Stadt? Ihr...Ihr glaubt, dass ich zurück komme?

Rumpelstilzchen: Oh nein. ich erwarte dich nie wieder zu sehen.


Unsere Welt

(In der Bar trinken Mary Margaret, Ruby und Ashley an einem Tisch.)

Mary Margaret: Nicht gleich übertreiben, Ashley.

Ashley: Tu ich nicht! Aber ich bin das erste Mal aus, seit ich das Baby habe. Ich hab einiges nachzuholen.

Ruby: Mh Ash, siehst du die Jungs da?

(Ruby zeigt auf eine Gruppe Jungs an der Bar.)

Ashley: Oh, ich hab doch Sean.

Ruby: Du bist nich verheiratet und er ist nich hier.

Ashley: Er arbeitet.

Ruby: Er arbeitet immer. Langweilt euch weiter.

(Ruby geht zu den Jungs.)

Ashley: Sie hat Recht. Er arbeitet die ganze Zeit. Ich hab mir das anders vorgestellt.

Mary Margaret: Genau wie ich.


(David betrachtet Valentinskarten in Mr. Clarks Laden. Er wählt zwei aus und geht zur Schlange an der Kasse, wo Mr. Gold ebenfalls wartet.)

Mr. Clark: Hast du alles gefunden?

Mr. Gold: Zwei Valentinskarten. Ihr Leben ist wohl kompliziert.

David: Oh. Nein. Ich konnte mich nur nicht entscheiden.

Mr. Gold: Sind beide für dieselbe Frau?

David: Ja, sie...passen beide zu...uns.

Mr. Gold: Ich seh schon. Schätzen Sie sich glücklich, dass Sie jemand liebt.

David: Das tue ich.

Mr. Clark: Und einen schönen Abend.

(Mr. Gold geht zur Kasse und legt zwei Rollen Klebeband und ein Seil auf die Ladentheke.)

Mr. Gold: Liebe...ist wie eine zarte Flamme. Wenn sie erlischt, ist sie...für immer fort. Viel Glück für sie.

David: Danke.

(David geht zur Kasse. Mr. Clark niest.)

David: Ah, Gesundheit.

Mr. Clark: Eh, danke.


(Mr. Gold fährt den Rosenlieferwagen. Hinten drin liegt der gefesselte und geknebelte Mr. French.)


(Mr. Gold fährt den Lieferwagen zu einer Waldhütte. Er steigt aus und öffnet die hinteren Türen. Er richtet seine Pistole auf Mr. French.)

Mr. Gold: Raus da!

(Mr. Gold bringt ihn zur Hütte und sie gehen hinein.)

Mr. Gold: Die Sache ist die – so einfach lasse ich niemanden davon kommen.


Märchenland

(Belle geht über einen Weg im Wald. Plötzlich fährt die Kutsche der Bösen Königin an ihr vorbei. Die Kutsche hält an und die Böse Königin öffnet die Tür.)

Böse Königin: Hat meine Kutsche dich vollgespritzt?

Belle: Äh, oh nein, ähm...nichts passiert.

Böse Königin: Ich bin es Leid zu fahren. Ich laufe ein Stück mit dir, um mir die Füße zu vertreten.

(Die Böse Königin steigt aus und geht zu Belle. Die beiden laufen zusammen.)

Böse Königin: Du hast nicht viel bei dir.

Belle: Damit ich schneller vorankomme.

Böse Königin: Oh. Laufen wir etwa davon? Vor dem Herren oder vor dem Liebhaber? Oh. Dem Herren und Liebhaber.

Belle: Ich glaube, ich lege eine Rast ein. Geht...geht Ihr nur weiter.

(Die Königin legt ihren Arm um Belle und sie gehen weiter.)

Böse Königin: Wenn ich nicht irre, liebst du deinen Arbeitgeber. Aber du verlässt ihn.

Belle: Vielleicht liebe ich ihn. Ich könnte es, aber...etwas Böses hat von ihm Besitz ergriffen.

Böse Königin: Mir scheint, du sprichst von einem Fluch. Doch jeden Fluch kann man auch brechen. Ein Kuss, geboren aus wahrer Liebe, könnte es. Oh nein, Kindchen. Ich würde einer jungen Frau nie nahe legen, einen Mann zu küssen, der sie gefangen hielt. Wohin sollte das führen?

Belle: Richtig.

Böse Königin: Denn würde er dich lieben, hätte er dich gehen lassen. Und liebt er dich nicht, dann würde...auch ein Kuss nichts bewirken.

Belle: Nun also, er ließ mich gehen.

Böse Königin: Ja, aber es gab keinen Kuss.

Belle: Und ein Kuss... ein Kuss ist genug? Dann wäre er wieder ein Mann?

Böse Königin: Ein ganz normaler Mann. Ein Kuss von Herzen überwindet jeden Fluch.


(Rumpelstilzchen sieht aus dem Fenster seines Turms. Er sieht Belle und eilt zu seinem Spinnrad, bevor sie zurückkommt.)

Rumpelstilzchen: Du bist schon zurück. Gut. Sehr gut. Ich habe...fast kein Stroh mehr.

Belle: Hm. Kommt schon. Ihr freut Euch, dass ich zurück bin.

Rumpelstilzchen: Ich bin nicht unerfreut.

Belle: Und Ihr...habt mir eine Geschichte versprochen.

Rumpelstilzchen: Ach ja?

Belle: Mh-hm. Erzählt von Eurem Sohn.

Rumpelstilzchen: Äh...ich hab ihn verloren. Mehr kann ich gar nicht erzählen.

Belle: Und seither...habt Ihr nicht mehr geliebt? Und keiner hat Euch geliebt.

Rumpelstilzchen: Wieso kamst du zurück?

Belle: Zuerst wollte ich nicht. Dann...hab ich meine Meinung geändert.

(Sie beugt sich herüber und küsst ihn. Rumpelstilzchens Gesicht wirkt kurzzeitig wieder menschlich.)

Rumpelstilzchen: Was passiert mit mir?

Belle: Küss mich noch mal. Es klappt!

Rumpelstilzchen: Was?

Belle: Jeden Fluch kann man brechen.

(Rumpelstilzchen steht schnell auf. Sein Gesicht wird wieder nicht-menschlich.)

Rumpelstilzchen: Wer hat dir das gesagt? Wer weiß das?

Belle: Ich...ich weiß nicht. Sie, äh, sie...sie...

Rumpelstilzchen: Sie...

(Er stürmt wütend zu dem abgedeckten Spiegel und reißt das Tuch herunter.)

Rumpelstilzchen: Du...teuflische Seele! (zeigt auf den Spiegel) Das warst du! Du hast sie gegen mich aufgestachelt! So glaubst du, schwächst du mich? So glaubst du, besiegst du mich?

Belle: Mit wem redest du? Deiner Freundin, der Königin.

Rumpelstilzchen: Mit der Königin. Wie kam sie an dich ran?

Belle: Die...die Königin? Ich weiß nicht.

Rumpelstilzchen: Eine List, natürlich. Wie solltest du etwas für mich empfinden? Oh ja, du stehst in ihrem Dienst. Oder war es deine Idee? So willst du die Heldin sein – du tötest das Biest.

Belle: Aber es hat –

Rumpelstilzchen: Schweig! Still!

Belle: Das heißt, es ist wahre Liebe!

Rumpelstilzchen: Halt deinen Mund!

Belle: Wieso glaubst du mir nicht?

Rumpelstilzchen: Weil mich niemand, niemand jemals, je lieben könnte!

(Rumpelstilzchen zerrt Belle am Arm in den Kerker. Er stößt sie unsanft in eine Zelle, wo sie auf den Boden fällt. Er schnipst mit dem Finger und die Tür schließt sich hinter ihr.


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