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Märchenland

Ritter: Sir, es gibt Nachricht vom Schlachtfeld. Avonlea ist gefallen.

Maurice: Bei allen Göttern.

Gaston: Wäre er nur gekommen.

Maurice: Ist er aber nicht, richtig? Oger sind keine Menschen.

Gaston: Wir müssen etwas unternehmen. Wir müssen sie aufhalten.

Maurice: Sie sind nicht aufzuhalten.

Belle: Vielleicht ist er ja gerade unterwegs, Papa.

Maurice: Zu spät, mein Goldstück. Es ist...zu spät.

(Lautes Klopfen an der Tür.)

Belle: Das ist er. Das muss er sein.

Maurice: Wie konnte er die Mauern überwinden? Öffnet!

(Zwei Ritter entfernen die Barrikaden von der Tür und öffnen sie. Sie sehen hinaus, aber es ist niemand da.)

Rumpelstilzchen: Nicht euer Glückstag heute, hä? Mh!

(Rumpelstilzchen erscheint hinter ihnen und sitzt auf einem Stuhl.)

Rumpelstilzchen: Ihr schicktet mir eine Nachricht. Äh, sie lautete wie, hm, "Hilfe! Hilfe! Wir sterben! Könnt Ihr uns retten?" Und die Antwort lautet... (schlägt Gastons Schwert aus dem Weg) ja, kann ich. Ja, ich kann Eure kleine Stadt beschützen. Doch...nicht umsonst.

Maurice: Wir haben Euch Gold versprochen.

Rumpelstilzchen: Ah...nun wisst Ihr, hm, ich, äh, spinne Gold. Ich wünsche mir...von euch etwas Besonderes. Mein Preis...ist sie.

(Rumpelstilzchen zeigt auf Belle.)

Maurice: Nein.

Gaston: Die junge Lady ist verlobt. Mit mir.

Rumpelstilzchen: Ich fragte nicht, ob sie verlobt ist. Ich suche nicht nach Liebe. Ich will eine Haushälterin...für mein beeindruckendes Anwesen. Entweder sie oder wir lassen es.

Maurice: Hinaus. Verschwindet!

Rumpelstilzchen: Wie Ihr wünscht.

(Rumpelstilzchen geht Richtung Tür.)

Belle: Nein, wartet.

(Rumpelstilzchen bleibt stehen. Belle geht auf ihn zu.)

Belle: Ich werde mitkommen.

(Rumpelstilzchen gibt einen erfreuten Laut von sich.)

Gaston: Das verbiete ich!

Maurice: Nein!

Belle: Nur ich habe das Recht, über mein Schicksal zu entscheiden. Ich werde gehen.

Rumpelstilzchen: Es ist für immer, Kleines.

Belle: Meine Familie, meine Freunde - überleben alle?

Rumpelstilzchen: Du hast mein Wort.

Belle: Dann habt Ihr meins. Ich werde für immer mit Euch gehen.

Rumpelstilzchen: Schön. (kichert)

Maurice: Belle. Belle, das darfst du nicht. Belle, bitte. Du darfst nicht mit diesem...Monster gehen.

(Rumpelstilzchen täuscht Entrüstung vor.)

Belle: Vater. Gaston. So habe ich entschieden.

Rumpelstilzchen: Wisst Ihr...sie hat Recht. Der Handel...ist geschlossen. Oh! Gratuliere, Ihr habt den Krieg gewonnen. (lacht)


Unsere Welt

(Mr. French lädt Blumen aus seinem Lieferwagen. Mr. Gold und ein anderer Mann beobachten ihn.)

Mr. Gold: Das trifft sich hervorragend. Genau Sie habe ich gesucht, Mr. French.

Mr. French: Sie kriegen das Geld nächste Woche.

Mr. Gold: Die Bedingungen für den Kredit waren aber anders. Nimm den Wagen.

(Der Mann bei Mr. Gold klettert auf den Fahrersitz des Wagens.)

Mr. French: Warten Sie! Nicht doch! Morgen ist Valentinstag. Der beste Tag des Ja- Da sind Rosen im Wert von tausend Dollar drin!

(Der Mann startet den Lieferwagen.)

Mr. French: Stopp! Lassen Sie mich die verkaufen!

Mr. Gold: Darüber werden Sie sich mit ihm unterhalten müssen.

Mr. French: So macht man doch keine Geschäfte, Gold. Sie sind echt das Letzte! Damit kommen Sie niemals durch!

(Mr. French versucht erfolglos, den Wagen aufzuhalten. Der Mann im Lieferwagen fährt weg und Mr. Gold überquert die Straße. Er trifft auf Regina.)

Regina: Mr. Gold. Was gab es so Aufregendes?

Mr. Gold: Ach, Mr. French hat nur einen schlechten Tag. Das kann jedem mal passieren.

Regina: Es gibt etwas, worüber ich mit Ihnen reden wollte.

Mr. Gold: Und sobald Ihnen was einfällt, worüber ich mit Ihnen reden will, werden wir uns reizend unterhalten.

Regina: Nein, das werden wir jetzt tun. Es dauert nur einen Moment.

Mr. Gold: Bedrückt Sie etwas, meine Liebe? Etwas, das Sie dringend loswerden wollen? Das wird leider warten müssen. Bitte.

(Mr. Gold läuft an ihr vorbei.)


(Mary Margaret und David sitzen an zwei getrennten Tischen in Granny's Diner. David liest ein Buch, Mary Margaret trinkt einen Kaffee.)

Mary Margaret: Oh, du hast das Buch.

David: Ja, hab's gerade angefangen. Es ist wirklich toll. Bin gespannt wie's ausgeht.

(Ruby kommt herüber, um Mary Margaret Kaffee nachzuschenken.)

Ruby: Äh, ich kann eure Tische zusammenschieben, wenn ihr -

Mary Margaret: Oh nein, wollen wir gar nicht.

David: Nein, nicht nötig.

(Ruby geht und Emma kommt herein. Sie setzt sich auf den Platz gegenüber von Mary Margaret.)

Emma: Hallo David.

David: Hey.

Emma: Mary Margaret.

Emma: Und? Wie geht's heute?

Mary Margaret: Henry geht es gut.

Emma: Das habe ich nicht gefragt. Sicher?

Mary Margaret: Aber ja, alles ist wie immer. Regina wird euch nicht ewig trennen können. Wenn Menschen zusammen sein sollen, finden sie einen Weg.

Emma: Ja. Also alles normal? Es geht ihm gut? Hat er Spaß?

Mary Margaret: Ja. Nein! Er vermisst dich! Und zwar sehr. Ich weiß das, ich hab ihn sechs Stunden am Tag.

(Ashley betritt das Diner mit ihrem Baby. Sie übergibt es Granny und setzt sich dann zu Mary Margaret und Emma an den Tisch.)

Ashley: Sechs Stunden? Nimmst du auch Neugeborene? Ich hätte gern mal sechs Stunden frei.

Mary Margaret: Ashley! Ich hab...ich hab dich gar nicht erkannt.

Ashley: Ah, du meinst ohne Babybauch?

Emma: Wie geht's dir?

Ashley: Es ist...es ist...naja, dem Baby geht's gut. Aber...wir hatten noch keine Zeit, uns um die Hochzeit zu kümmern, also...es ist schwierig und Sean macht Doppelschichten in der Konservenfabrik.

Mary Margaret: Jeder muss arbeiten.

(Ruby kommt heran und bringt Ashley ihren Kaffee.)

Ashley: Am Valentinstag? Klar. Sie haben ihm nicht frei gegeben.

Emma: Das ist ja scheiße.

Ruby: Muss es nicht sein. Gehen wir aus. Ein Mädelsabend. Alle zusammen. Mary Margaret, Emma auch. Aber lass die Marke zu Hause.

Emma: Ich bin nicht in Feierlaune, aber geht ihr nur und amüsiert euch.

(Emmas Handy vibriert.)

Mary Margaret: Was ist denn?

Emma: Das Revier. Ich muss los.


(Mr. Gold geht die Treppe zu seinem Haus hoch und sieht, dass die Tür offen steht. Er drückt sie auf und betritt das Haus.

Innen zieht er seine Waffe und geht weiter hinein. Der Boden hinter ihm knarrt. Er dreht sich um und sieht Emma, die ihre Waffe auf ihn richtet.)

Mr. Gold: Sheriff Swan.

Emma: Ihre Nachbarn haben gemeldet, dass die Tür offen stand.

Mr. Gold: Anscheinend wurde ich ausgeraubt.

Emma: Komisch wie oft das vorkommt.

Mr. Gold: Ja, ich...bin wohl nicht sonderlich beliebt. (lässt den Arm mit der Waffe sinken.)


Märchenland

(Rumpelstilzchen und Belle betreten Rumpelstilzchens Anwesen. Sie laufen durch das Esszimmer.)

Belle: Äh, wohin...wohin bringt Ihr mich?

Rumpelstilzchen: Nennen wir es...dein Zimmer.

(Er öffnet eine Zellentür.)

Belle: Mein Zimmer?

Rumpelstilzchen: Klingt das nicht viel netter als Kerker?

Belle: Nein!

(Rumpelstilzchen schubst sie in die Zelle und sperrt die Tür zu. Er kichert. Er geht weg, während sie gegen die Tür schlägt.)

Belle: Ihr könnt mich doch nicht hier einsperren! Hallo? Hallo?


(Rumpelstilzchen und Belle sind im Esszimmer. Er sitzt am Ende des Tisches, während sie Tee eingießt.)

Rumpelstilzchen: Du wirst mir das Essen servieren und mein Schloss sauber halten.

Belle: Ich...ich verstehe.

Rumpelstilzchen: Du staubst meine Bücher ab und wäschst meine Kleider.

Belle: Mh-hm, ja.

Rumpelstilzchen: Du besorgst frisches Stroh, wenn ich am Spinnrad spinne.

Belle: Sehr wohl.

Rumpelstilzchen: Oh! Und du wirst den Kindern, die ich erlege, die Haut abziehen.

(Belle lässt vor Schreck die Teetasse fallen.)

Rumpelstilzchen: Das hab ich nicht ernst gemeint. Ein Scherzlein.

Belle: Natürlich.

(Sie bückt sich, um die Tasse aufzuheben. An einer Ecke ist ein Stück abgeplatzt.)

Belle: Du meine Güte. Es tut mir sehr Leid, aber...es ist was...abgesprungen. Aber...nur eine ganz kleine Ecke.

Rumpelstilzchen: Nur eine Tasse, was soll's?

Belle: Ja.


Unsere Welt

(Emma und Mr. Gold sind immer noch in Mr. Golds Haus.)

Mr. Gold: Sheriff Swan, Sie können jetzt gehen. Ich weiß genau, wer hier was gestohlen hat. Ich regle das selbst.

Emma: Tun Sie nicht. Ein Einbruch ist eine öffentliche Angelegenheit. Und wenn Sie mir nicht sagen, was Sie wissen, behindern Sie die Justiz und ich muss Sie verhaften. Möchten Sie wirklich ins Gefängnis?

Mr. Gold: Sicher nicht. Gut, Ihr Mann heißt Moe French, er verkauft Blumen und kann seinen Kredit nicht zurück zahlen. Wir hatten eine Meinungsverschiedenheit über Sicherheiten bei Kreditvergabe.

Emma: Okay. Ich werd das überprüfen.

Mr. Gold: Können Sie gerne tun, falls ich ihn nicht früher... Sagen wir einfach, bösen Menschen sind schon oft böse Dinge passiert.

Emma: Ist das eine Drohung?

Mr. Gold: Eine Beobachtung. Viel Glück.

(Emma geht.)


Märchenland

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